März-Geschichten
Namensfindung, Logo und eine Website
Mein Projekt benötigte einen passenden Namen – etwas mit Bedeutung, ohne zu offensichtlich zu sein. Lange habe ich überlegt und vieles hat sich nicht richtig angefühlt. Inspiriert ist der Name nun vom englischen Namen der Tagetes – Marigold – und meinem Grosi Rosmarie. Tagetes sind übrigens auch im Garten wertvoll – ihr Geruch wirkt als natürlicher Pflanzenschutz. Danke Isabel, dass du mir das beigebracht hast.
Natürlich darf auch ein Logo für mein Projekt nicht fehlen. Danke Lera für die Gestaltung!

Damit du diesen Newsletter überhaupt lesen kannst, musste ich zuerst eine professionelle E-Mail haben. Dafür musste ich mir eine Domain kaufen, damit ich … naja es ist zu kompliziert für hier – aber falls du das auch mal vorhast: Ich bin keine Expertin aber weiss jetzt definitiv mehr als vorher…
Jedenfalls habe ich nun eine Website und sie ist mittlerweile online: www.mariegold.ch – ich freue mich über dein Feedback.
Das Projekt ist auch auf Instagram: @mariegold.living.lab – gerne folgen und teilen! Tolles Highlight: Fibershed hat mein Projekt auf Instagram vorgestellt – richtig cool!
Garten-Updates
Im Garten haben wir die neue Fläche von Wurzeln und Steinen befreit und mit der Hacke bearbeitet. Dann haben wir die Fläche ausgemessen und einen genauen Plan für die Beete erstellt. Damit die Hühner draussen bleiben, haben wir noch einen Zaun gebaut. Danke Jan, Stefan und Urs für eure tatkräftige Unter-stützung! Willst du mehr davon sehen? Folge mir auf Instagram oder besuche mich im Garten.


Auch die ersten Setzlingsschalen wurden angesät. Jetzt heisst es abwarten und hoffen, dass bald alles keimt und wächst!

aber eine Ausnahme
Was geschieht im April?
Gartenclub
Der nächste Garten-Club-Tag findet am 18. April statt. Schreib mir, falls du dabei sein möchtest!
Schafe
Zum Projekt gehören (hoffentlich) bald auch zwei Schafe – die kann ich im April besuchen und kennenlernen. Natürlich nehme ich dich dabei mit und werde dir im nächsten Newsletter davon erzählen.
Färben
Und endlich werde ich auch mit den getrockneten Pflanzen vom letzten Jahr färben. Das stand eigentlich schon im März auf meiner To-Do-Liste, aber ich hatte leider keine Zeit dafür. Gut Ding will eben Weile haben.

Im Fokus: Natürliches Färben, altes Wissen
Das Färben mit Pflanzen ist eines der ältesten Handwerke der Menschheit. Lange bevor der erste synthetische Farbstoff 1856 entwickelt wurde, färbte man mit dem, was die Natur hergab: Pflanzen, Rinden, Wurzeln, Beeren – manchmal sogar Insekten oder Mineralien. Färberrezepte wurden von Generation zu Generation weiter-gegeben, jede Kultur hatte ihre eigenen Ver-fahren und Zutaten. Mit der Industrialisierung geriet dieses Wissen zunehmend in Vergessenheit. Synthetische Farbstoffe waren günstiger und einfacher herzustellen – das traditionelle Handwerk verlor an Bedeutung. Heute kennen wir wohl nur noch einen Bruchteil dessen, was die Färberinnen und Färber vor uns wussten. Umso wichtiger erscheint es mir, dieses Wissen wieder zu entdecken und weiterzugeben – genau das ist einer der Gedanken hinter Mariegold.
Seit ich mich mit dem natürlichen Färben be-schäftige, habe ich viele Bücher durchgeblättert und viele gleich wieder weggelegt. Einige fand ich dafür umso hilfreicher, und ich teile sie gerne mit dir:
– Natürlich Färben – von der Farbe bis zum Fixierer: Handfärben ohne Chemie, C. Philippe
– A Garden to Dye For – how to use plants from the garden to create natural colors for fabrics and fibers ,C. McLaughlin
– Naturfarben auf Wolle und Seide – Färben ohne giftige Zusätze, D. Fischer

Im nächsten Newsletter erzähle ich dir, warum Schafe zu Mariegold gehören – ich freue mich, wenn du wieder dabei bist.
Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Frühlingszeit!
Wenn dir dieser Newsletter gefällt, erzähl es gerne weiter. Und besuche mich auf www.mariegold.ch und Instagram.

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