{"id":306,"date":"2026-10-09T14:42:16","date_gmt":"2026-10-09T14:42:16","guid":{"rendered":"https:\/\/mariegold.ch\/?p=306"},"modified":"2026-10-09T14:42:16","modified_gmt":"2026-10-09T14:42:16","slug":"newsletter-nr-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mariegold.ch\/index.php\/2026\/10\/09\/newsletter-nr-8\/","title":{"rendered":"Newsletter nr. 8"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>September-Geschichten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Garten-Updates&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im September konnte ich sehr viel im Garten ernten. Nach wie vor erfreue ich mich an der reichen Ernte von Brokkoli, Bundzwiebeln und dem Krautstiel. Diese Sorten erweisen sich als sehr ergiebig, da sie nach dem Ernten immer wieder nachwachsen. Auch Tomaten konnte ich den ganzen Sommer hindurch ernten, allerdings hat es nie wirklich zum Einkochen von Sauce gereicht, daf\u00fcr war die jeweilige Ernte dann doch zu klein. Karotten und Randen ernte ich bei Bedarf, bevor ich sie vor dem ersten Frost einlagern muss. Im September stand auch die grosse K\u00fcrbis-, Weiss- und Rotkohlernte an. Die K\u00fcrbisse und den Rotkohl lagere ich ein, den Weisskohl habe ich zu Sauerkraut verarbeitet. Im September konnte ich auch beginnen, die Stangenbohnen zu ernten, obwohl ich die zu sp\u00e4t ausges\u00e4t habe. Das ich trotzdem noch ernten konnte, liegt wohl auch an dem noch sehr milden Herbst. Abgesehen vom ausbleibenden Regen, ist das aber ein Gl\u00fcck f\u00fcr mich, denn dadurch wird mir die zu sp\u00e4te Aussaat verziehen. Genauso ist es auch bei den F\u00e4rberpflanzen. Cosmeen, M\u00e4dchenf\u00e4rberauge und Tagetes bl\u00fchen pr\u00e4chtig und ich kann jeden Tag neue Bl\u00fcten ernten und trocknen. Abgesehen von ganz wenig j\u00e4ten, habe ich noch Steckzwiebeln f\u00fcr den Winter gepflanzt. Damit der Boden nicht offen liegt, habe ich ihn mit Wolle von schlechterer Qualit\u00e4t bedeckt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0816-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-307\" srcset=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0816-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0816-225x300.jpeg 225w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0816-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0816-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0816.jpeg 1701w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Herbstliche Ernte<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0789-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-308\" srcset=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0789-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0789-225x300.jpeg 225w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0789-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0789-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0789.jpeg 1843w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Noch einmal Gl\u00fcck gehabt: Dank dem sommerlichen Herbstwetter gibt es noch viele Bl\u00fcten zum ernten<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ernten und Verarbeiten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie schon im letzten Newsletter erz\u00e4hlt, geh\u00f6rt zum G\u00e4rtnern nicht nur das Pflanzen, J\u00e4ten und W\u00e4ssern, sondern auch das Ernten und anschliessende verarbeiten. Wie schade w\u00e4re es doch, wenn die Ernte, in die viel Zeit investiert wurde, nicht genutzt wird. Das erscheint erst einmal logisch, doch manchmal ist alles zum selben Zeitpunkt erntereif und man kommt fast nicht hinterher. Zu wissen, was wie am besten eingelagert oder verarbeitet werden kann, ist deshalb essenziell meiner Meinung nach. Das habe ich sp\u00e4testens in dieser Gartensaison gelernt. Gelernt habe ich auch, dass alte Techniken, nicht immer auch altmodisch und aus der Zeit gefallen sein m\u00fcssen. So habe ich, ja das muss ich zugeben, das Fermentieren von Weisskohl zu Sauerkraut bisher immer untersch\u00e4tzt und auch nicht so ernst genommen irgendwie. Ich hatte zwar Weisskohl im Garten angebaut, aber nie mit der Absicht, diesen als Sauerkraut einzumachen. Ja und dann habe ich geerntet und bemerkt, dass es doch eine ganz sch\u00f6n grosse Menge ist. Ausserdem hatte ich auch noch Rotkohl\u2026 Und so machte ich mich auf die Suche nach einem sogenannten \u00abStandeli\u00bb, dass ich schliesslich fand, hobelte, salzte und knetete den Kohl bis Fl\u00fcssigkeit austrat und lasse ihn bis zu Weihnachten fermentieren. Wie das dann schmeckt, werde ich dich wissen lassen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0639-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-309\" srcset=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0639-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0639-225x300.jpeg 225w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0639-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0639-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0639.jpeg 1559w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Brokkoli l\u00e4sst sich gut blanchieren und dann einfrieren<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/B246D2B8-6DCF-4D27-87F1-5EA05B642751-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-310\" srcset=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/B246D2B8-6DCF-4D27-87F1-5EA05B642751-576x1024.jpg 576w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/B246D2B8-6DCF-4D27-87F1-5EA05B642751-169x300.jpg 169w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/B246D2B8-6DCF-4D27-87F1-5EA05B642751-768x1365.jpg 768w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/B246D2B8-6DCF-4D27-87F1-5EA05B642751-864x1536.jpg 864w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/B246D2B8-6DCF-4D27-87F1-5EA05B642751-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/B246D2B8-6DCF-4D27-87F1-5EA05B642751-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein &#8222;Standeli&#8220; ist ein Tongef\u00e4ss, dass zum Fermentieren von Weisskohl oder auch R\u00fcben verwendet wird<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>F\u00e4rbe-Freitag<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Christina, eine Pflanzenfarben-Freundin, hat mir eines Tages geschrieben, ob ich mit Amarant aus dem Garten ihrer Nachbarin f\u00e4rben m\u00f6chte. Ich habe noch nie damit gef\u00e4rbt und nach einer kurzen Recherche, habe ich mich entschieden, ein Farbbad damit anzusetzen. Da Christina einige Tage sp\u00e4ter mit dem Bus an \u00abmeiner\u00bb Bushaltestelle vorbeifuhr, haben wir eine \u00dcbergabe vereinbart. Der Bus hielt, Christina stand zuvorderst, hat mir das B\u00fcndel Amarant \u00fcbergeben und ist dann gleich weitergefahren \u2013 praktisch, danke! Da Amarant den hitzeempfindlichen Farbstoff Amaranthin enth\u00e4lt, musste ich das Farbbad kalt ansetzen und \u00fcber mehrere Tage ziehen lassen. Das Wasser und die Wolle hat sich zuerst supersch\u00f6n Magenta gef\u00e4rbt. Nach f\u00fcnf Tagen war dann nicht nur der Geruch nicht mehr so sch\u00f6n, sondern leider auch die Farbe der Wolle nur noch ein Blassrosa. Nach dem Waschen war das Blassrosa dann einem Blassgelb gewichen. Sehr schade nat\u00fcrlich, aber \u00fcberraschend war das Ergebnis durchaus nicht, den Farbstoffe, die hitzeempfindlich sind, sind doch eher ungeeignet zum F\u00e4rben. Trotzdem experimentiere ich gerne etwas herum und zeige diesen Prozess, da ich die Hoffnung habe, so mehr Leute f\u00fcr die Sch\u00f6nheit der Farben aus der Natur begeistern zu k\u00f6nnen. Klar muss hier aber auch gesagt werden, dass ich langfristig schon das Ziel habe, m\u00f6glichst best\u00e4ndige Pflanzenfarbe zu benutzen und die gibt es durchaus auch! So zum Beispiel Indigo, Krapp oder auch F\u00e4rberreseda. Da ich mit Mariegold unteranderem das Ziel habe, pflanzengef\u00e4rbte Wolle zu verkaufen, werde ich mich mit diesen Pflanzen zuk\u00fcnftig vermehrt besch\u00e4ftigen und nutze nun die Zeit, in der ich noch etwas \u00abfreier\u00bb experimentieren kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0756-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-311\" srcset=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0756-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0756-225x300.jpeg 225w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0756-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0756-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0756-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">so sch\u00f6n war die Farbe am Anfang &#8230;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0947-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-312\" srcset=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0947-768x1024.jpg 768w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0947-225x300.jpg 225w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0947-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0947-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0947-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">&#8230; und so nach dem Waschen &#8211; absolut nicht farbecht<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Nach L\u00f6chern im Zaun suchen und Halsb\u00e4nder kaufen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leider hat Kandis, das Ausbrecher-Sch\u00e4fchen, ihre Suche nach L\u00f6chern im Zaun noch nicht aufgegeben und ist immer mal wieder entwischt. Mittlerweile sollten aber alle Schlupfl\u00f6cher geflickt worden sein, zudem haben wir an gewissen Stellen das Gef\u00e4ngnis (Weide) auch noch mit einem Elektrozaun verst\u00e4rkt. Bis jetzt klappt es. Zudem bekamen die Beiden auch noch Halsb\u00e4nder. Am liebsten h\u00e4tte ich es zwar, wenn sie keine tragen m\u00fcssen, doch falls sie mal angebunden werden m\u00fcssen, wenn zum Beispiel die Tier\u00e4rztin kommt, dann ist das doch ganz praktisch mit Halsb\u00e4ndern. K\u00e4ferli, die immer abchecken kommt, ob ich ein Leckerli dabeihabe, war an dem Tag, an dem ich ihr das Halsband anziehen wollte, pl\u00f6tzlich gar nicht mehr so verfressen. Typisch&#8230;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0689-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-313\" srcset=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0689-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0689-225x300.jpeg 225w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0689-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0689-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0689.jpeg 1843w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eher m\u00e4ssig begeistert vom neuen Halsband aber sie haben sich schnell daran gew\u00f6hnt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was geschieht im Oktober?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gartenclub&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Oktober wird es die wohl letzte M\u00f6glichkeit geben, in den Garten zu kommen. Falls du in diesem Jahr also noch vorbeikommen m\u00f6chtest, dann schreibe mir. Danach wird der Garten in Winterpause gehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Garten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich habe noch ein paar Zwiebeln und Knoblauch, die ich stecken m\u00f6chte. Dann m\u00fcssen die Karotten und Randen vor dem ersten Frost geerntet und in Sand eingelagert werden. Ausserdem habe ich noch ein paar schwarze Buschbohnen, die bald reif sein sollten. Anschliessend werde ich eine Gr\u00fcnd\u00fcngung s\u00e4en oder den Boden mit Schafwolle und anderem organischen Material f\u00fcr den Winter bedecken.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0784-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-314\" srcset=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0784-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0784-225x300.jpeg 225w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0784-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_0784.jpeg 1304w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Etwa so werde ich den Garten f\u00fcr den Winterschlaf zudecken<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Im Fokus: Aus Weisskohl wird Sauerkraut, wie funktioniert das?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon vor \u00fcber 2000 Jahren konservierten Menschen in China Kohl in ges\u00e4uertem Reiswein. Sp\u00e4ter gelangte diese Technik durch Handel nach Europa. Das Eins\u00e4uern von Kohl wurde im Mittelalter zu einer wichtigen Wintervorsorge. Sauerkraut enth\u00e4lt viel Vitamin C und war deshalb auch auf Seereisen beliebt. Die Zubereitung ist einfach, es wird nur Weisskohl und Salz ben\u00f6tigt, wer mag, f\u00fcgt noch etwas Wachholderbeeren, Lorbeerbl\u00e4tter oder Pfefferk\u00f6rner hinzu. Der Kohl wird zuerst fein gehobelt, daf\u00fcr gibt es spezielle Hobler, es geht aber auch ohne. Dann wird pro Kilo Kohl 10g Salz hinzugef\u00fcgt und kr\u00e4ftig geknetet. So werden die Zellw\u00e4nde aufgebrochen und Saft tritt aus, zusammen mit dem Salz entsteht eine Lake, die den Kohl fermentiert. Der Kohl muss w\u00e4hrend der Fermentationszeit ganz damit bedeckt sein, da die Milchs\u00e4urebakterien, die nat\u00fcrlich auf dem Kohl vorkommen, nur unter Ausschluss von Sauerstoff arbeiten. Traditionell wird Sauerkraut in einem \u00abStandeli\u00bb fermentiert, es klappt aber auch in Gl\u00e4ser. Nach getaner Arbeit wird das Gef\u00e4ss in den Keller gestellt und bis zu Weihnachten fast vergessen \u2013 das Einzige, was bei einem klassischen Standeli regelm\u00e4ssig kontrolliert werden muss, ist die Wasserrinne. Die sollte immer mit Wasser gef\u00fcllt sein, sodass das entstehende Kohlendioxid im inneren entweichen kann, jedoch kein Sauerstoff ins Gef\u00e4ss gelangen kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"764\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-08-um-13.16.40-764x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-315\" srcset=\"https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-08-um-13.16.40-764x1024.png 764w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-08-um-13.16.40-224x300.png 224w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-08-um-13.16.40-768x1030.png 768w, https:\/\/mariegold.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-08-um-13.16.40.png 907w\" sizes=\"auto, (max-width: 764px) 100vw, 764px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Kohl ist mit Steinen beschwert und von der Lake bededeckt, die Rinne aussen herum sollte immer mit Wasser gef\u00fcllt sein<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>September-Geschichten Garten-Updates&nbsp; Im September konnte ich sehr viel im Garten ernten. Nach wie vor erfreue ich mich an der reichen Ernte von Brokkoli, Bundzwiebeln und dem Krautstiel. Diese Sorten erweisen sich als sehr ergiebig, da sie nach dem Ernten immer wieder nachwachsen. Auch Tomaten konnte ich den ganzen Sommer hindurch ernten, allerdings hat es nie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-306","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-newsletter"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mariegold.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/306","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mariegold.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mariegold.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mariegold.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mariegold.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=306"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/mariegold.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/306\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":316,"href":"https:\/\/mariegold.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/306\/revisions\/316"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mariegold.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=306"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mariegold.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=306"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mariegold.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=306"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}